KURZE AKTUELLE INFORMATIONEN


Streuobstwiesenbegehung mit Jens Häußler

Für den 28. Oktober 2022 hatte der Verein Onser Saft e.V. seine Mitglieder zu einer Wiesenbegehung

mit dem Obstbaumberater des Landratsamt Esslingen Jens Häußler eingeladen, der Einladung waren

nahezu 30 interessierte Personen gefolgt. Nach den einleitenden Worten des Organisators Friedrich

Pfleghar wanderte die Gruppe an Grundstücken oberhalb des Parkplatz Lehmgrüble Wendlingen

vorbei. Anhand von Bäumen unterschiedlichen Alters und Sorten erläuterte Häußler

grundsätzliches zum Baumschnitt und zu den Vorgaben zum fachgerechten Baumschnitt im Rahmen

des Förderprogramms zum Schnitt von Streuobstbäumen des Landes Baden-Württemberg, das im

Jahr 2025 endet und erwartungsgemäß 2025 in die dritte Runde gehen wird. Nach gut eineinhalb

Stunden endete die Begehung wieder am Parkplatz, wo bei vom Verein bereitgestellten Getränken

und einem kleinen Vesper weitere Fragen an Häußler gestellt wurden und auch untereinander

lebhaft diskutiert wurde. Der Verein bedankt sich herzlich bei Jens Häußler für die Beratung, bei

Friedrich Pfleghar für die Organisation und bei den Mitgliedern für ihr Interesse.

 

 

Hinweis auf das Landesportal Streuobst: https://streuobst.landwirtschaft-bw.de/pb/,Lde/Startseite

 

Broschüre des Schwäbischen Streuobstparadies zum Thema Bewirtschaftung in Zusammenhang mit Naturschutz und Artenschutz. Die Seite des Schwäbischen Streuobstparadieses ist mittlerweile auch fachlich sehr gut aufgestellt. Schaut dort doch einfach mal vorbei. https://www.streuobstparadies.de/

 

Da zum Ende nochmals das Thema Klimawandel usw. angesprochen wurde, hier noch ein Link zur LWG Bayern bei der es um Stadtbäume geht, evtl. sind hier auch Sorten dabei, die in Zukunft auf Streuobstwiesen zu finden sind. https://www.lwg.bayern.de/landespflege/urbanes_gruen/085113/index.php

 

 

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33_Infoblatt_Mistel.pdf
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33_Hinweise_fachgerecht_Baumschnitt.pdf
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Informationsbroschüre+ENDVERSION.pdf
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BROSCHÜRE WILDOBST

Eine tolle Broschüre kann unter nachfolgender  Adresse kostenlos heruntergeladen werden.

Umfassende Information zum Thema Wildobst in/auf Streuobstwiesen

vom Landschaftspflegeverband Main-Kinzig-Kreis.

https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/7/0/5/4/1/5/broschuere_wildobst.pdf


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Misteln bekämpfen, aber richtig. Tolle Information der Stadt Großbottwar:
information_mistelschnitt_in_streuobstbe
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Info aus Nürtinger Zeitung von 2018 zu Misteln, aber noch immer gültig:
Nürtinger Zeitung_ Misteln saugen Bäume
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Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung

Liebe Vereinsmitglieder,

am Donnerstag, den 19. Mai 2022 um 19:00 Uhr findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung

im Musikerheim in Wendlingen, Austraße 101 statt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

 

1 Begrüßung

2 Berichte des Vorstandes

2.1 Tätigkeitsbericht der Vorsitzenden

2.2 Kassenbericht

2.3 Bericht der Kassenprüfer

2.4 Aussprache zu den Berichten

3 Entlastung der Vorstandschaft

4 Neuwahlen

4.1 Ernennen eines Wahlleiters

4.2 Wahl des 1. Vorsitzenden, Wahl des 2. Vorsitzenden für ein Jahr, Wahl der

Beisitzer

4.3 Bestätigung/Ernennung der Kassenprüfer

5 Anträge und Verschiedenes

Weitere Anträge zur Tagesordnung müssen bis spätestens 11. Mai 2022 beim 1. Vorsitzenden, Herrn

Klaus Grüdl eingereicht werden.


Liebe Streuobst-HeldInnen,

Liebe Mitglieder von Hochstamm Deutschland,
 
am 29. April feiern wir zum zweiten Mal den Tag der Streuobstwiese - europaweit, vielfältig und bunt! Warum? Weil wir der Meinung sind, dass wir mit einem europaweiten Aktionstag und vielfältigen Aktionen von England bis Südtirol und von Transsilvanien bis an den Atlantik mehr Aufmerksamkeit auf unsere Streuobstwiesen, die Biodiversität und die (ehrenamtlichen) Bewirtschafter lenken können. Wir müssen raus aus unserer Filterblase!
 
Seit letztem Jahr hat sich ein breites europäisches Netzwerk entwickelt, über das wir jetzt den Tag der Streuobstwiese 2022 bewerben und ALLE Streuobst-Akteure dazu aufrufen, Aktionen vor Ort durchzuführen. Zusammen mit den "Erfindern" des Tags der Streuobstwiese, der ARGE Streuobst Österreich und des UK Orchard Network koordinieren wir von Hochstamm Deutschland den Tag der Streuobstwiese. Eine neue Homepage (www.streuobstueberall.de bzw. www.orchardseverywhere.com) informiert zentral und verlinkt europaweit zu den Veranstaltungen, Events und Partnern. Alle Aktionen sind in einer interaktiven Karte für die VerbraucherInnen zu finden.
 
Wir Freuen uns auf Eure Aktionen und bitten Euch, die Infos zum Tag der Streuobstwiese in Euren Netzwerken und an alle Eure Kontakte weiterzuleiten.
 
In der Anlage findet Ihr ergänzend zum Newsletter von letzter Woche den Aufruf zum Tag der Streuobstwiese mit allen Infos sowie eine Pressemitteilung, die Ihr gerne für Eure Kommunikation vor Ort verwenden könnt. Auf der neuen Homepage könnt Ihr in einem Formular Eure Veranstaltungen eintragen. Auch findet Ihr im "Service-Bereich" (https://orchardseverywhere.com/service/) die Vorlagen, das Logo oder einen Plakatentwurf zur eigenen Verwendung!
 
Wir bitten Euch herzlich, den Tag der Streuobstwiese zu unterstützen - als Partner, mit Veranstaltungen oder über die Weitergabe der Infos.
 
Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!

--

Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen!

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Hannes Bürckmann

 

 

 

 

image.png Europaweiter Tag der Streuobstwiese am 29. April 2022 - EUROPA feiert Biodiversität - www.streuobstueberall.de 

Hochstamm Deutschland e.V.

 



Aus Obst und Garten:

STREUOBSTANBAU

Neue Ideen zur Förderung

© Springob


„Streuobstwiesen sind ein fester Bestandteil unseres Landschaftsbildes in Baden-Württemberg. Jeden Tag engagieren sich zahlreiche Menschen ehrenamtlich oder beruflich für den Erhalt unserer Streuobstwiesen. Doch die Streuobstbestände im Land sind aus den verschiedensten Gründen rückläufig. Wir müssen daher unsere Aktivitäten intensivieren und auch neue Wege beschreiten, um dem Rückgang dieser wertvollen und artenreichen Kulturlandschaftsform Einhalt zu gebieten. Dazu gehört, den Nutzen und den Wert der Streuobstwiesen zu verdeutlichen“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz MdL, am Donnerstag (11. November) anlässlich der Veranstaltung „Erhalt von Streuobstwiesen – Neue Impulse aus Baden-Württemberg“, die aus der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin live übertragen wurde.

Ideen für neue Forschungsansätze

In Baden-Württemberg stehen mit über 7 Mio. Bäumen die größten zusammenhängenden Streuobstbestände Europas. Diese gehören vielerorts zum typischen Landschaftsbild. Sie sind attraktiver und touristischer Erholungsort, liefern eine ganze Bandbreite regionaler und gesunder Fruchtsorten und bieten Lebensraum für zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten.

„Mit der Diskussion über das Erleben von Streuobstlandschaften und deren positive Auswirkungen auf die seelische Gesundheit des Menschen möchten wir erste wissenschaftliche und forschungsbezogene Impulse sammeln. Erfolgversprechende interdisziplinäre Ansätze wollen wir weiterverfolgen und somit die Bedeutung unserer Streuobstwiesen hervorheben“, betonte Staatssekretärin Kurtz. Die Paneldiskussion mit Wissenschaftlern/innen verschiedenster Disziplinen diene dazu, die aktuellen wissenschaftlichen Forschungsansätze aufzugreifen und daraus Impulse für die neue Streuobstkonzeption in Baden-Württemberg zu ziehen.

Expertenkreis soll Ideen konkretisieren 

Im Rahmen der Veranstaltung in der Landesvertretung in Berlin diskutierte ein wissenschaftlicher Expertenkreis mit Staatssekretärin Sabine Kurtz MdL über die kulturhistorische Bedeutung und die nachweislich psychologischen Wirkungen des Erlebens von Natur und Streuobstlandschaften. Dabei standen insbesondere Forschungsarbeiten im umweltpsychologischen, umweltpädagogischen und landschaftsplanerischen Bereich sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen, beispielsweise im Kurbereich, im Mittelpunkt.

Dem wissenschaftlichen Expertenkreis gehören Prof. Dr. Christian Küpfer (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Fachbereich Landschaftsplanung und Naturschutz), Dr. Eike von Lindern (Dialog N – Forschung und Kommunikation für Mensch, Umwelt und Natur, Zürich), Prof. Dr. phil. Ulrich Gebhard (Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft) und Prof. Dr. Werner Konold (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften) an. Die Diskussion stieß sowohl in Kreisen der Politik, der Wissenschaft, der Verbände und der Gesellschaft, als auch in der Fach- und Streuobstszene auf große Resonanz und Zuspruch.

Aktuelle Förderprogramme des Landes

Der Erhalt der Streuobstwiesen ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung von Baden-Württemberg. Das Land unterstützt den Streuobstanbau durch zielgerichtete Maßnahmen und Förderungen. Hierzu gehören ...

  • das Förderprogramm Baumschnitt-Streuobst, durch welches Aufpreisinitiativen, Gemeinden, Vereine, Mostereien, Landschaftserhaltungsverbände, Abfindungsbrennereien und Gruppen von Privatpersonen über eine Sammelantragstellung eine finanzielle Unterstützung von je 15 Euro für zwei fachgerecht durchgeführte Baumschnittmaßnahmen erhalten.
  • das Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT), mit dem das Land die aufwändige Grünlandpflege unter und zwischen den Bäumen von Streuobstbeständen mit 2,50 Euro je Baum und Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren fördert.
  • die Unterstützung der Vermarktung von Produkten aus 100 % Streuobst über eine sogenannte Merkblattförderung. Gefördert werden Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen, die den Absatz von regionalen Streuobstprodukten verbessern.
  • die Unterstützung von Klein- und Obstbrennereien im Land über Förderprogramme im Bereich der ländlichen Entwicklung und des Natur- und Landschaftsschutzes sowie über Projekte.
  • Streuobstprojekte im Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt, beispielsweise zur Erhaltung der genetischen Ressourcen von Birnen und der Erhaltung alter Kirschsorten.

Bisherige Förderprogramme werden analysiert

Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat zudem eine „Situationsanalyse und Machbarkeitsstudie Streuobst Baden-Württemberg“ in Auftrag gegeben, die Grundlage für die Fortschreibung der Streuobstkonzeption des Landes sein soll. Um auf die rückläufigen Bestandszahlen der Streuobstbestände in Baden-Württemberg angemessen zu reagieren, sollen bestehende Aktivitäten, Maßnahmen und Rahmenbedingungen zur Unterstützung des Streuobstbaus im Rahmen der Streuobstkonzeption auf ihre Wirksamkeit hin überprüft und neue Unterstützungsmöglichkeiten verifiziert, sowie bestehende Unterstützungsmöglichkeiten weiterentwickelt werden. Der Fokus des Gutachtens liegt dabei sowohl auf der Unterstützung der Pflege und Bewirtschaftung der Streuobstbestände als auch der Stärkung der Verarbeitung und Vermarktung von Streuobstprodukten.

Ergänzend wird eine Machbarkeitsstudie für eine „Streuobsterlebniswelt Baden-Württemberg“ durchgeführt, die dazu beitragen soll, Rahmenbedingungen für die Neu- oder Weiterentwicklung eines touristischen Zentrums zu prüfen. Die Ergebnisse des Gutachtens werden Anfang 2022 erwartet.

 

Von: Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz