KURZE AKTUELLE INFORMATIONEN


Die Wendlinger Steinkäuze erobern das Herz der Ministerin

21.06.2021 05:30, VON SYLVIA GIERLICHS — ARTIKEL AUSDRUCKEN E-MAIL VERSCHICKEN

Thekla Walker, Baden-Württembergs Umweltministerin, kommt zur Beringung der Steinkäuze nach Wendlingen

Im Mai wurde sie zur Umweltministerin benannt. Am Samstag kam Thekla Walker nach Wendlingen und sah bei der Beringung der Steinkäuze zu. Dieter Schneider, Gründer der Artenschutzgruppe Steinkauz des Nabu Köngen-Wendlingen, nutzte die Chance, auch auf die Probleme aufmerksam zu machen.

Die neue baden-württembergische Umweltministerin Thekla Walker war ganz entzückt über das putzige Käuzlein, der Kobold bedankte sich mit einem kleinen Klecks auf der Hand der Ministerin. Das Exemplar auf Johannes Enssles Hand war etwas älter und damit auch wehrhafter und biss einmal herzhaft zu. Foto: Jüptner
Die neue baden-württembergische Umweltministerin Thekla Walker war ganz entzückt über das putzige Käuzlein, der Kobold bedankte sich mit einem kleinen Klecks auf der Hand der Ministerin. Das Exemplar auf Johannes Enssles Hand war etwas älter und damit auch wehrhafter und biss einmal herzhaft zu. Foto: Jüptner

WENDLINGEN. Ein wenig zerrupft sieht er aus, der kleine Nestling. Mit großen Augen blickt er auf der Hand von Umweltministerin Thekla Walker in die Welt. Eine Welt, die er mit seinen 15 Lebenstagen vielleicht gerade zum ersten Mal so richtig betrachtet. Eine Welt, für deren Erhalt es erhebliche Anstrengungen bedarf. Dann geht alles schnell. Routiniert legt Dieter Schneider dem Käuzchen den Ring an, mit der Zange schließt er ihn, ab jetzt kann man überall, wo es ihn hinverschlägt, erkennen, wo seine ursprüngliche Heimat ist.

Routiniert schließt Dieter Schneider mit der Zange den Ring. Das Käuzchen schaut ein wenig erstaunt. Fotos: Jüptner
Routiniert schließt Dieter Schneider mit der Zange den Ring. Das Käuzchen schaut ein wenig erstaunt. Fotos: Jüptner

Die Heimat des Steinkauzes ist die Streuobstwiese. Und um die ist es, wie der Nabu-Vorsitzende Johannes Enssle sagt, schlecht bestellt. Zugegeben, Baden-Württemberg hat eine ganze Menge Streuobstbäume. Jeder zweite deutsche Streuobstbaum steht im Ländle. In Wendlingen steht Enssle auf einer Hochstammwiese. Dass es um die Wiesen schlecht bestellt ist, weiß der Nabu-Vorsitzende ganz genau. Auch das ein Grund, warum der Nabu Baden-Württemberg den Termin organisiert hat. Neben einigen Mitgliedern des Nabu Köngen-Wendlingen nahm auch Wilfried Schmid als stellvertretender Bürgermeister teil – auch er ein Vogelexperte und langjähriges Nabumitglied.

Doch der Steinkauz braucht die Streuobstwiese. Denn hier findet er Nahrung. Die kleine, kurzschwänzige Eule mit den gelben Augen hat es auf Mäuse abgesehen, frisst schon im Kindesalter gemeinsam mit ihren Geschwistern bis zu 13 Nager, die die Eltern unermüdlich herbeischaffen. Insekten, Regenwürmer, kleine Amphibien – all das, was eine gut bewirtschaftete Streuobstwiese zu bieten hat, steht auf dem Speiseplan der Käuze. Und auf dem Speiseplan der Feldmaus. So schließt sich der Kreis.

Flurbereinigung war Schuld daran, dass die Eule in die Bredouille kam

„880 Brutpaare gab es einmal in Baden-Württemberg. Das war in den 1960er- und 1970er-Jahren. Dann brach die Population ein. Nur durch das Engagement vieler Ehrenamtler ist es gelungen, die Steinkauzpopulation zu stabilisieren“, berichtet Enssle. 2016 gab es wieder 650 Brutpaare in Baden-Württemberg. Eine positive Botschaft, die Enssle da verbreitet. Eine Botschaft, die deutlich machen soll, dass man mit Naturschutz auch etwas bewirken kann.

Thekla Walker kennt sich aus mit Naturschutz. Von 2009 bis 2012 war sie Projektleiterin beim Stuttgarter Nabu-Ableger. „Der Naturschutz ist der Trieb gewesen, mich politisch zu engagieren“, sagt sie. Denn es gebe die Notwendigkeit zu politischem Handeln. Jede dritte Art sei in Baden-Württemberg vom Aussterben bedroht. Eine beängstigende Zahl.

Dass Streuobstwiesen erhalten bleiben, dafür tut die Landesregierung schon einiges. Es hat beispielsweise die Aufpreis-Initiative ins Leben gerufen, um die harte Arbeit des Obstauflesens im Herbst wieder etwas lohnenswerter zu machen. Davon profitiert auch der Verein „Onser Saft“, der in Wendlingen, Köngen, Notzingen, Wernau, Hochdorf und Oberboihingen tätig ist. Wichtig sei es jedoch auch, die Aufmerksamkeit der Menschen darauf zu lenken, was für einen Schatz das Land in den Streuobstwiesen hat, sagt Walker. Und so kam die neue Ministerin zum Auftakt ihrer Amtszeit nach Wendlingen. Um Aufmerksamkeit auf das Ökosystem Streuobstwiese zu lenken. Ein Ökosystem, das auch wichtig für den Klimaschutz sei.

Einer jener Ehrenamtler, die über weite Strecken fast ohne Aufmerksamkeit dafür gesorgt haben, dass sich die Steinkauzpopulation auch im Landkreis Esslingen wieder erholt hat, ist Dieter Schneider. Der 84-Jährige hat die Artenschutzgruppe Steinkauz im Nabu Köngen-Wendlingen vor über 45 Jahren gegründet. Mittlerweile betreut die Gruppe auch Brutpaare in Dettingen/Teck, Jesingen, Notzingen und Oberboihingen. Ein Kaminfeger, so Schneider, sei Schuld daran, dass er sich den kleinen, nur etwa 190 Gramm schweren Eulen annahm. Der habe einen von Ruß geschwärzten Vogel aus einem Kamin geborgen und ihn zu Schneider nach Wendlingen gebracht. „Damals galt der Steinkauz hier als fast ausgestorben“, erzählt der Vogelexperte. Schneider und seine Mitstreiter der von ihm gegründeten Artenschutzgruppe Steinkauz begannen mit Nistkästen, den sogenannten Steinkauzröhren, gegen das endgültige Aus für den Vogel anzukämpfen.

Dass die Eule mit dem lateinischen Namen Athene noctua damals so in die Bredouille kam, lag an der Flurbereinigung mit der Beseitigung von Streuobstbeständen und Hecken. An der Umwandlung von Wiesen zu Äckern, am Anbau von Monokulturen mit maximaler Flächennutzung ohne Ackerrandstreifen.

Die Population erholt sich. So richtig stabil ist sie jedoch noch nicht. Und das hat auch mit dem Betonparagraf 13b zu tun. Durch diesen Paragraf im Baugesetzbuch können Kommunen ihre Wohngebiete arrondieren. Seit er befristet in Kraft trat, wird gebaut was das Zeug hält. Allerdings häufig nicht so, wie es der Paragraf vorsieht, nämlich mit bezahlbarem Wohnraum, sondern meist mit Einfamilien- und Doppelhäusern. Dass dieser Paragraf, bei dem keine aufwendige Umweltprüfung notwendig ist, um ein Baugebiet auszuweisen, nun verlängert wurde, ärgert die Ministerin. „Die baden-württembergische Regierung hat sich dagegen gestemmt und einen Änderungsantrag eingebracht“, sagt Walker. Die übrigen 15 Bundesländer brachten dem Antrag im Bundesrat keine Sympathie entgegen.

Was das für den Artenschutz bedeuten kann, macht Dieter Schneider deutlich: In unmittelbarer Nachbarschaft des Wendlinger Baugebiets Steinriegel brüten in den Streuobstwiesen drei Steinkauzpaare. „Die werden wir wohl leider verloren geben müssen“, bedauert der Vogelexperte.


Hundeklo Infos:

Anbei Schild in A4 zum ausdrucken, in Folie einschweißen und dann mit Holzpflock auf Wiese anbringen. Das schreckt schon manchen ab, aber Totalverweigerern macht auch dies kein schlechtes Gewissen, leider.

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Hundeklo1.pdf
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Artikel bzw. Verordnung der Stadt Nürtingen, gilt aber grundsätzlich:


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INFO Europaweiter Tag der Streuobstwiese
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Preissituation Bio-Obst aus Sicht LOGL:

 

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Bewirtschafter sind die Leidtragenden -
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Sammelstellen Baumreisig Landkreis Esslingen 2021

 

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Häckseltermine 2021.pdf
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Misteln befallen auch Birnbäume


Forschungsvorhaben zum Schwarzer Rindenbrand

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Merkblatt_Schwarzer Rindenbrand an Kerno
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Information Mistelschnitt

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information_mistelschnitt_in_streuobstbe
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Nimmt der Befall mit Apfelbaumgespinstmotte zu?

Die Apfelbaumgespinstmotte sorgte nun schon im vierten Jahr in Folge für deutliche Schäden an Obstbäumen. In Gebieten mit besonders hohem Befall standen Bäume nahezu kahl oder mit stark verbräuntem Laub da.

Die länglich ovalen Eier werden im Sommer an dünne Zweige abgelegt und mit einer dünnen Sekretschicht bedeckt, die dann aushärtet. Noch im Herbst entwickeln sich die Larven, die unter der Hüllschicht überwintern.

Im Frühjahr fressen die jungen Raupen zunächst an den Knospen. Ab Mai sind sie nahezu ausgewachsen und bilden etwa faustgroße Gemeinschaftsgespinste. Bei starkem Befall kann ein übermäßiger Blattverlust, insbesondere kleinere Bäume, deutlich schwächen. Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln bleibt wirkungslos, da die Gespinste die geselligen Räupchen schützen, auch Fraßfeinde werden so abgehalten.

Im Juni verpuppen sich die Raupen ebenfalls unter dem Gespinst geschützt. Die daraus schlüpfenden, knapp 2 cm kleinen Schmetterlinge sind strahlend weiß mit schwarzen Pünktchen.

Kurz oder während der Blüte kann man einen Befall erkennen, wenn sich die Blattspitzen oder andere Blattteile verfärben und braun werden. Wenn man diese Stellen öffnet, sind dort kleine Raupen zu finden. Im Mai ist ein manuelles Abstreifen mit Gartenhandschuhen oder ein Ausschneiden der Gespinste bzw. stark befallener Astpartien möglich. Im Juni, wenn die Raupen ihr Puppenstadium erreicht haben, erholen sich die meisten Bäume und treiben erneut aus. Dafür verbrauchen sie jedoch Reservestoffe. Durch die zunehmende Trockenheit und angesichts meist ausbleibender Düngung können sich befallene Bäume schlechter regenerieren. Dies gilt insbesondere nach wiederholtem Befall. Beim regelmäßigen Winterschnitt werden bereits einige Gelege der Gespinstmotte mit entfernt. Die Apfelbaumgespinstmotten sind nicht mit dem lang behaarten Eichenprozessionsspinner zu verwechseln, der beim Menschen starke allergische Reaktionen hervorrufen kann.

Text: LOGL


Onser Saft Pflanzaktion 2020 mit unglaublichen 549 Bäumen

Die Gütles- und Streuobstwiesenbesitzer in unserer Region haben über den Förderverein „Onser Saft

e.V.“ die unglaubliche Zahl von 549 Bäumen bestellt, in der Hauptsache Apfelsorten, auch Birnen-,

Kirschen-, Zwetschgen-, Quitten- und Reneklodensorten waren dabei, wie es auf einer Streuobstwiese

üblich ist und auch die eine Walnuss oder andere Kastanie fand einen Käufer. Wir danken den sechs

teilnehmenden Gemeinden Hochdorf, Köngen, Notzingen, Oberboihingen, Wendlingen und Wernau

für ihre erhebliche Kostenbeteiligung, sie leisten damit einen vorbildlichen Beitrag zum Erhalt der Flora

und Fauna in unseren Gütlen und Streuobstwiesen und der Baumschule Messerle aus Hochdorf, mit

der wir wieder einen regionalen und leistungsstarken Partner für das Pflanzgut gewinnen konnten.

Wir bedanken uns bei allen Baumkäufern für ihre Bereitschaft die Streuobstwiesen zu erhalten,

Bäume zu pflanzen und zu pflegen.


Auslieferung Baumpflanzaktion verschiebt sich!

Verschiebung Ausgabe der Bäume Baumpflanzaktion 2020 Hochstamm für jedermann

Das Pflanzgut ist in diesem Jahr sehr vergriffen, deshalb braucht die Baumschule Messerle mehr Zeit,

die Bäume diesmal aus ganz Deutschland liefern zu lassen. Die Bäume und Zubehör werden deshalb

nicht am Samstag, den 14. November 2020 sondern am Samstag, den 28. November 2020 an

verschiedenen Stellen verteilt.

Die Bäume für die Gemarkungen Hochdorf und Notzingen können

zwischen 10.00 und 11.00 Uhr direkt bei der Baumschule Messerle, Aspenhof 1 in Hochdorf bei

Onser Saft abgeholt werden,

die Bäume für die Gemarkung Köngen können zwischen 10.15 und 11.15 Uhr beim Bauhof in Köngen Mühlstr. 41 abgeholt werden,

für die Gemarkung Oberboihingen stehen die Bäume zwischen 11.00 und 12.00 Uhr (Uhrzeit könnte sich noch

ändern) in der Rosenstr. 3 in Oberboihingen für Sie bereit,

für die Gemarkungen Wendlingen und Unterboihingen können die Bäume zwischen 11.30 und 12.30 Uhr bei Valet Getränke GmbH in Wendlingen-Bodelshofen abgeholt werden,

die Bäume für die Gemarkung Wernau können zwischen 9.30 und 10.30 Uhr am Parkplatz gegenüber dem Hotel Maitre, Kranzhaldenstr.3 in Wernau abgeholt werden.

Bitte bringen Sie den Rechnungsbetrag in bar mit.

Wir bedanken uns bei allen Baumkäufern für ihre Bereitschaft die Streuobstwiesen zu erhalten, Bäume zu pflanzen und zu pflegen.

Wir entschuldigen uns für die Terminverschiebung durch die Lieferschwierigkeiten.


Baumpflanzaktion 2020 Ergänzung Sortenliste

Nur zur Information, unsere Lieferung erfolgt über Fa. Messerle Hochdorf!

Wer weitere Sorten sucht wird z. B. in der aktuellen Sortenliste Fa. Entenmann Weilheim fündig.

Was dort drin ist, ist mit großer Wahrscheinlichkeit auch lieferbar und wo größere Mengen (XX)

lieferbar sind, sieht man was bei uns aktuell gut wächst und beliebt ist.

 

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Entenmann Bestandsliste_2020-2021.pdf
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Sortenauswahl Baumpflanzaktion 2020

Die Auswahllisten stehen ab sofort zur Verfügung. Wer BIO-zertifiziert ist darf im Normalfall auch nur BIO nachpflanzen!


Baumpflanzaktion 2020 Hochstamm für jedermann

Sortenliste findet ihr unter AKTUELLES oder im BLOG zum download

Dank einer erheblichen Kostenbeteiligung der Gemeinden und einem Zuschuss aus der Vereinskasse

stellt der Verein Onser Saft e.V. in diesem Herbst für den Eigenanteil von 15,00 Euro (Birnenquitte

19,00 EUR) jedem seiner Mitglieder hochstämmige Obstbäume (Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume und

Zwetsche) mit Holzpfahl, Drahtgitter und Bindematerial zur Verfügung. Besitzer von biozertifizierten

Streuobstwiesen können, wenn verfügbar, aus einer kleinen Anzahl von Bio-Obstbäumen zu einem

abweichenden Preis wählen. Ein hochwertiger Wühlmauskorb kann auf Wunsch zum Preis von 10.00

Euro separat bezogen werden.

Die Abgabe ist auf fünf Bäume pro Besteller begrenzt.

Wir freuen uns, dass wir mit der Baumschule Messerle aus Hochdorf wieder einen regionalen und leistungsstarken

Partner für das Pflanzgut gewinnen konnten.

Auch Nichtmitglieder können bei dieser Pflanzaktion mitmachen. Auf Grund der großen Mengenbestellung und einer erheblichen Kostenbeteiligung der Gemeinden kommen auch Nichtmitglieder in den Genuss eines sehr günstigen Preises von 18,50 Euro pro hochstämmigen Obstbaum (Birnenquitte 22,50 EUR) mit Holzpfahl, Drahtgitter und

Bindematerial.

Alle Mit- und Nichtmitglieder, die einen Baum auf ihrer Streuobstwiese pflanzen wollen,

bitten wir sich baldmöglichst bei folgenden (Vorstands-)Mitgliedern zu melden:

für Hochdorf Herr Werner Halm unter Tel. 07153/55328,

für Köngen Frau Ursula Koch unter Tel. 07024/800762,

für Notzingen Herr Hans-Hermann Keller unter Tel. 07021/43243 (für die Gemarkung Notzingen bitte den

Antrag der Gemeinde Notzingen verwenden, der auf dem Rathaus erhältlich ist oder von unserer

Homepage unter Aktuelles herunterladen),

für Oberboihingen Herr Friedrich Pfleghar unter Tel. 07022/65022,

für Wendlingen und Unterboihingen Herr Martin Valet unter Tel. 07024/2881,

für Wernau Herr Klaus Grüdl unter Tel. 07153/36457.

Über E-Mail sind wir unter info@onsersaft.de zu erreichen.

Natürlich steht Ihnen auch die Baumschule Messerle zur Beratung und Sortenauswahl unter Tel. 07153/51292

zur Verfügung.

Letzter Bestelltermin ist am Freitag, den 30. Oktober 2020.

Ein Aufruf an alle Gütles- und Streuobstwiesenbesitzer in unserer Region. Wenn Sie auch nur einen Baum pflanzen und pflegen, leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Flora und Fauna in unseren

Streuobstwiesen.

Die Bäume werden am Samstag, den 14. November 2020 an verschiedenen Stellen verteilt.

Die Bäume für die Gemarkungen Hochdorf und Notzingen können zwischen 10.00

und 11.00 Uhr direkt bei der Baumschule Messerle, Aspenhof 1 in Hochdorf bei Onser Saft

abgeholt werden,

die Bäume für die Gemarkung Köngen können zwischen 10.15 und 11.15 Uhr

beim Bauhof in Köngen Mühlstr. 41 abgeholt werden,

für die Gemarkung Oberboihingen stehen die Bäume zwischen 11.00 und 12.00 Uhr in der Rosenstr. 3 in Oberboihingen für Sie bereit,

für die Gemarkungen Wendlingen und Unterboihingen können die Bäume zwischen 11.30 und 12.30

Uhr bei Valet Getränke GmbH in Wendlingen-Bodelshofen abgeholt werden,

die Bäume für die Gemarkung Wernau können zwischen 9.30 und 10.30 Uhr am Parkplatz gegenüber dem Hotel

Maitre, Kranzhaldenstr.3 in Wernau abgeholt werden.

Bitte bringen Sie den Rechnungsbetrag in bar mit.

Wir bedanken uns bei allen Baumkäufern für ihre Bereitschaft die Streuobstwiesen zu

erhalten, Bäume zu pflanzen und zu pflegen.

Sortenliste findet ihr unter AKTUELLES oder im BLOG zum download


Formular Notzingen für Förderung Baumpflanzaktion 2020

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Formular Zuschuss Notzingen 2020.pdf
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Onser Saft Apfelannahme

Die Fa. Valet Getränke GmbH begann am Samstag, den 5. September 2020 mit der Onser Saft

Apfelannahme. Die Annahmezeiten sind montags bis freitags von 14.00 bis 18.00 Uhr und

samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr. An der Annahmestelle in Hochdorf werden dieses Jahr keine

Onser Saft Äpfel angenommen.

Big Bags statt Apfelkisten

Die Fa. Valet Getränke GmbH ersetzt die zur Ausleihe angebotenen Apfelkisten und Gitterboxen nach

und nach durch Big Bags. Eine Beratung über die Verwendung der Big Bags bietet unser Mitglied

Gerold Scheiber auf Nachfrage an. Er ist zu erreichen unter Tel. 07024 53494.

Einladung zur Mitgliederversammlung

Corona bedingt erst am Donnerstag, den 22. Oktober 2020 um 19:00 Uhr findet unsere diesjährige

Mitgliederversammlung im Musikerheim in Wendlingen, Austraße 101 statt.

Wir freuen uns auf ihre Teilnahme.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1 Begrüßung

2 Berichte des Vorstandes

3 Entlastung der Vorstandschaft

4 Neuwahlen

5 Anträge und Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung müssen bis spätestens 14. Oktober 2020 beim 1. Vorsitzenden, Herrn

Klaus Grüdl eingereicht werden.

Wir laden Sie, Ihre Freunde und Bekannten ganz herzlich zur unserer Mitgliederversammlung ein und

bitten um vollzähliges Erscheinen. Die schriftlichen Einladungen sind unterwegs.

Ehrenamtspreis 2020 „Starke Helfer“

Der Verein Onser Saft e.V. hat sich bei der Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen und den

vier Tageszeitungen im Landkreis zum Thema Nachhaltigkeit und Klimawandel mit der

Baumpflanzaktion 2020 beworben und hat es mittlerweile bis zur Nominierung geschafft.


Obst Anlieferung Onser saft 2020 beginnt!

Valet Getränke GmbH nimmt ab Samstag, den 5. September 2020 Onser Saft Äpfel an.

Die Annahmezeiten sind samstags von 10.00 - 14.00 Uhr und montags - freitags von 14.00 - 18.00 Uhr.


VdF veröffentlicht Streuobst-Ernteschätzung 2020 / Gute Streuobsternte trifft auf leere Tanks der Fruchtsafthersteller

Bonn, 24.07.2020 – Nach Angaben des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF), rechnen die deutschen Fruchtsafthersteller in diesem Jahr bundesweit mit rund 850.000 Tonnen Streuobstäpfeln. Das ist das Ergebnis der Fruchtbehang-schätzungen, die vergangene Woche abgeschlossen wurden. Besonders in Süddeutschland fällt die Ernte demnach gut aus, während sie im Osten Deutschlands etwas geringer ist. Aufgrund der schwachen Saison im letzten Jahr trifft die Ernte vielerorts auf leere Tanks der Fruchtsafthersteller. 

Zu Beginn der Streuobstsaison sah es zunächst weniger gut aus für die diesjährige Erntemenge. So gab es im Frühjahr kaum Regen und der Mai war praktisch ohne Niederschläge. Dank der Regenfälle im Juni, konnten die Streuobstbäume dann aber mit ausreichend Wasser versorgt werden, so dass die deutschen Fruchtsafthersteller laut der Prognose der Fruchtbehangschätzungen nun mit circa 850.000 Tonnen Streuobstäpfeln rechnen. Die durchwachsenen Sommermonate tragen voraussichtlich dazu bei, dass die Äpfel weiter an Größe gewinnen. Die Fruchtgröße ist ein wesentlicher Faktor für den Ertrag. Hier gilt die Faustregel: Jeder zusätzliche Zentimeter im Durchmesser pro Apfel steigert den Ertrag um circa 30 Prozent.

Auch die natürliche Alternanz spielt bei der zu erwartenden Menge an Streuobstäpfeln eine entscheidende Rolle. Demnach wird ein schwaches Erntejahr, wie in 2019 mit nur rund 200.000 Tonnen, von einem stärkeren Erntejahr gefolgt. Dennoch liegt die diesjährige Schätzung mit 850.000 Tonnen noch deutlich unter dem Rekordjahr 2018 mit 1,1 Millionen Tonnen. 

Regional gibt es deutliche Unterschiede. Im Süden Deutschlands wird die Erntemenge in diesem Jahr verhältnismäßig hoch ausfallen. In dieser Region befindet sich etwa die Hälfte des bundesweiten Streuobstbestandes. Nur schwache Niederschläge im Osten Deutschlands lassen die Ernteerwartungen dort niedriger ausfallen. Zudem zeigt sich der Behang dort weniger dicht.

Aufgrund der schwachen Ernte im Vorjahr sind die Lagerbestände in der deutschen Fruchtsaftindustrie niedrig. Deshalb wird die anstehende Ernte die Apfelsafttanks wieder auffüllen.

Sondersituation: Streuobst wird zu großem Anteil Bio

Auf diese Formel lässt sich die Entwicklung der Zertifizierung von extensiv genutztem Streuobst als Lieferant für Bio-Apfelsaft bringen. In manchen Streuobstgegenden ist aufgrund des weit höheren Erzeugerpreises der Bio-Anteil auf über 50 % bei Streuobst gestiegen, so dass die Knappheit stärker bei der sauren konventionellen Ware auftritt.

Streuobstwiesen – wichtiges Ökosystem und Paradies für alte Obstsorten

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Ökosystemen Europas. Sie bieten über 5.000 Tier- und Pflanzenarten wertvollen Lebensraum und Nährboden; darunter auch einige bedrohte Arten wie der Steinkauz. Vögel finden hier Platz zum Nisten, Insekten treffen auf ein reichhaltiges Nahrungsangebot und Hummeln, Honig- und Wildbienen schätzen die bunte Blütenvielfalt.

Die Bäume wiederum profitieren von der Bestäubung durch Bienen. Wie reich die Obsternte ausfällt, hängt unmittelbar mit ihnen zusammen und damit letztendlich auch, wie viel Fruchtsaft gekeltert werden kann.

Bis zu 3.000 verschiedene Obstsorten, darunter alleine 1.400 Apfelsorten wachsen bundesweit auf den Streuobstwiesen. Insbesondere die Zahl der alten Sorten macht den besonderen Reiz der Streuobstwiesen aus.

Das breite Sortenspektrum verleiht den Säften von Streuobstwiesen in jeder Saison ein ganz eigenes und besonderes Aroma. So profitieren Fruchtsafthersteller und ihre Kunden von der großen Vielfalt und den besonderen Geschmacksvarianten.


Vereinsnachrichten KW 27-2020

SWE Vereinshelden

Onser Saft e.V. hat sich beim Förderwettbewerb der Stadtwerke Esslingen für die Förderung unserer

Baumpflanzaktion 2020 beworben. Das Fördergeld kommt dann jedem Obstbaumkäufer zugute. Seit

dem 30. Juni bis zum 21. Juli können Sie täglich abstimmen und so dem Verein die Chance geben ins

Finale einzuziehen. Einfach im Internet die Seite https://vereinshelden.swe.de besuchen, das Feld

„Abstimmen“ anklicken, unter SUCHEN „Onser Saft“ auswählen und täglich eine Stimme abgeben

oder noch einfacher Sie benutzen den Link auf unserer Homepage unter dem Reiter BLOG, vielen

Dank.

Lieferanten gesucht

Das schwäbische Streuobstparadies e.V. sucht alte Sorten für den Lebensmitteleinzelhandel. Sie

können alte Sorten aus den Streuobstwiesen in hochwertiger Tafel-Qualität ernten? Dann sind Sie als

Lieferant für das Projekt bestens geeignet! Weitere Informationen sind auf unserer Homepage unter

AKTUELLES verfügbar.

Baumpflanzaktion am 14.11.2020

Onser Saft e.V. führt dieses Jahr eine Baumpflanzaktion für Hochstammbäume durch. Die Bäume

werden zusammen mit Pfahl, Baumschützer und Kokosstrick bestellt. Besitzer von bio-zertifizierten

Streuobstwiesen können aus einer kleinen Anzahl von Bio-Obstbäumen wählen. Die Ausgabe der

bestellten Bäume ist am Samstag, den 14.11.2020, Ort und Zeit werden an dieser Stelle noch

veröffentlicht.


Kein Antrag Landesförderung Baumschnitt!

Der Verein wird, entgegen ersten Ankündigungen, keinen Antrag auf die Landesförderung Obstbaumschnitt stellen. Auf Grund verschiedener Erkenntnisse nimmt der Verein Abstand von einem Antrag, alle bereits eingereichten Teilnahmeanträge gehen zurück.


Schwäbisches Streuobstparadies:

Lieferanten gesucht! Alte Streuobstsorten im Lebensmitteleinzelhandel

Sie können alte Sorten aus den Streuobstwiesen in hochwertiger Tafel-Qualität ernten? Dann sind Sie als Lieferant für das Projekt bestens geeignet!

Anbei ein Anschreiben mit Infos zum Pilotprojekt, ein Rückmeldeformular zur Schätzung ihrer Liefermenge und Infos zur Sammelbestellung von Obstkisten (bei der Sammelbestellung von Obstkisten können Sie auch mitwirken, wenn Sie keine Äpfel liefern wollen).

 Gerne können Sie unsere Abfrage an Interessierte und potenzielle Lieferanten weiterleiten.

 Wir bitten um Rückmeldung bis zum 8. Juli 2020. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie aber, dass die telefonische Erreichbarkeit eingeschränkt ist und hinterlassen Sie uns unbedingt ihren Namen und ihre Rufnummer, dass wir uns zurückmelden können.

 

Viele Grüße

 

Maria Schropp

Geschäftsführung

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Anschreiben Lieferanten.pdf
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Rückmeldeformular_Schätzung der Lieferme
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Sammelbestellung Kisten.pdf
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Teilnahme an Förderung „Baumschnitt Streuobst 2020“
Die Förderung „Baumschnitt Streuobst“ wird von der Landesregierung um weitere fünf Jahre
verlängert und greift ab der Schnittsaison 2020/2021. Der Verein Onser Saft e.V. wird für diese
Periode wieder einen Sammelantrag für seine interessierten Mitglieder stellen. 
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg wird, im Gegensatz 
zu 2015, kein Informationsabend stattfinden. Interessierte (dies gilt auch für die Teilnehmer der 
ersten Förderung, es muss ein neuer Antrag gestellt werden!) die sich am Sammelantrag 
beteiligen möchten, schicken beide beiliegenden Formblätter, ausgefüllt  und unterschrieben, bitte 
bis spätestens 10. Juni an folgende Email-Adresse: 
Je früher je besser, wir müssen weitere Anhänge und dann auch den eigentlichen Antrag noch
fertigstellen. Zuvor erfolgt eine Plausibilitätsprüfung der eingereichten Unterlagen durch unsere 
Projektkoordinatoren, diese werden später auch die Durchführung des Antrages überwachen.
Bitte auch die beiliegenden Hinweise zu den Förderbedingungen beachten, weitere Informationen 
zum Thema unter
Mit saftigen Grüßen
 
Eure Vorstandschaft
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Antragsteller Teilnahmeerklärung OS 2020
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RP Anlage 2 Einverständniserklärung 2020
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RP Hinweise zum Antragsverfahren.pdf
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